E-Commerce

Königsdisziplin Service: Damit punktet E-Commerce heute und morgen

Kosten senken, ohne die Servicequalität im E-Commerce zu beeinflussen: in diesen herausfordernden Zeiten der Traum eines jeden Online-Händlers. Ein vorausschauendes Kostenmanagement, eine durchdachte Kostenreduktion an den richtigen Stellen, eine ausgeklügelte Automatisierung und Digitalisierung sowie ein sinnvolles Retourenmanagement machen ein E-Commerce-Unternehmen nicht nur finanziell widerstandsfähig, sondern erhöhen gleichzeitig die Servicequalität maßgeblich.

Wie essenziell das ist, ist nicht nur am Wachstum im E-Commerce ersichtlich, sondern auch in den neuen, zeitgemäßen Servicemodellen: durchgängige Verfügbarkeiten der Produkte und Dienstleistungen, One-Hour-Delivery oder – wie es Lebensmittel Startups gerade vormachen – sogar die Lieferung in zehn Minuten. Dafür müssen E-Commerce-Anbieter aber erst einmal den Weg bereiten, beispielsweise mit einem Netzwerk dezentraler Warenlager.

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Kein Wunder also, dass E-Commerce im letzten Jahrzehnt enorm gewachsen ist und dem stationären Einzelhandel starke Konkurrenz macht. Von Schuhen bis hin zu Autos, Reiseerlebnissen oder sogar Häusern: E-Commerce ist Teil von fast jedem Schritt im Verkaufsprozess. Nicht zuletzt hat die Pandemie den E-Commerce der heutigen Zeit massiv getrieben, aber nicht nur: gerade junge Käufer – die „Generation Z“ – kaufen bevorzugt über das Internet ein.

Das mindert allerdings nicht den Wunsch nach individueller und professioneller Beratung, zum Beispiel bei Bekleidung, Elektroartikeln, Sport- und Outdoor-Ausrüstung oder Gesundheitsthemen. Das Ziel muss es deswegen sein, für ein unvergleichliches Benutzererlebnis für Kunden im E-Commerce an jedem Touchpoint zu sorgen, um die vielfältigen Anforderungen an den Dialog zwischen Anbieter und Kunden zu erfüllen. Denn die Ausrichtung des Kundenservice trägt inzwischen so entscheidend zum Produkterlebnis bei, wie das Produkt selbst.

1. E-Commerce in Zahlen

Der E-Commerce boomt und das ist Fakt: Der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland (bevh) meldet allein in Deutschland im Jahr 2020 ein Umsatzplus von fast 15 % im Vorjahresvergleich. Der E-Com Report DACH 2020 von nets hat dazu ebenfalls ausdrucksstarke Zahlen zum Umsatz im E-Commerce veröffentlicht: 27 Milliarden Euro in der Schweiz, 162 Milliarden Euro in Deutschland und 23 Milliarden Euro in Österreich.

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Im E-Commerce sind physische Waren mit einem Marktanteil bis zu 72 % besonders beliebt, darauf folgen Streaming-Angebote, Versicherungen, digitale Medien, Gaming und Wetten. Sogar Dienstleistungen im Reise-Sektor wie Parken und Reisetickets aller Art verzeichnen noch einen Umsatz von 33 Milliarden Euro. Es gibt also nichts, was die Menschen nicht online kaufen. Seit der Pandemie erlebt insbesondere die Lebensmittel-Kategorie im E-Commerce einen großen Sprung.

2. Erwartungshaltung von Kunden im E-Commerce

Ob nun Online-Shopping, Online-Handel, Internethandel oder auch elektronischer Handel – E-Commerce hat viele Namen und gestaltet das Shoppingerlebnis einfacher: Internetseite des Händlers öffnen, gewünschte Waren aus dem präsentierten Angebot anklicken und ab damit in den Warenkorb. Die Bestellung wird digital übermittelt und bestätigt. Bestellvorgang abgeschlossen. Ist es eine physische Ware, ist es mittlerweile gang und gäbe, dass sie innerhalb weniger Tage – spätestens! – geliefert wird.

Nicht verwunderlich, dass Verbraucher die Scheu vor E-Commerce verloren haben. Kunden sind dementsprechend anspruchsvoller, denn sie bekommen durch die Vielzahl der Plattformen mit, was technisch oder personell möglich ist: ein einfaches und sicheres 24-Stunden-Kauferlebnis mit umfassendem Angebot, unkomplizierte Bezahlmethoden und reibungslose Serviceleistungen. E-Commerce-Anbieter müssen proaktiv reagieren, um nicht nur Bestandskunden zu binden, sondern auch Neukunden zu identifizieren und an den relevanten Touchpoints abzuholen. Denn der nächste Shopbetreiber, der innovative Ideen für sein E-Commerce-Angebot und die begleitenden Services hat, steht bestimmt schon in den Startlöchern.

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Die Analyse zu Trends und Potenzialen im E-Commerce der KPMG (2021) zeigt, was die Kunden von einem Online-Shop erwarten. Nennenswerte Qualitätsmerkmale sind unter anderem aussagekräftige Produktdaten und -beschreibungen, die Vertrauenswürdigkeit der Händler hinsichtlich des Datenschutzes und Lieferung der Ware, Benutzerfreundlichkeit und einfache Bedienung, Erreichbarkeit und die unkomplizierte Abwicklung bei defekter Ware oder Garantie. Auch die angebotenen Zahlungsarten und ein einfacher Bezahlvorgang sind entscheidend, damit Kunden den Online-Kauf nicht abbrechen.

Kurz und knapp: Verbraucher wollen eine nahtlose Customer Journey im E-Commerce.

3. Neukunden im E-Commerce identifizieren

Erfolgsentscheidend ist, wann, wo und wie Kunden im E-Commerce angesprochen werden. Verbesserte Konversionsraten, ein höherer Warenkorbwert und eine bessere Customer Experience – mit der richtigen Kombination aus Technologie, Analytik und Vertriebskompetenz lassen sich potenziell wertvolle Neukunden identifizieren und in qualifizierte Leads konvertieren. Hier ist ein besonderes Augenmerk auf die erste Erfahrung – und damit den ersten Touchpoint des Kunden mit dem Unternehmen – zu legen, um diese möglichst schnell zu aktiven Anwendern und Nutzern umzuwandeln.

Ausgeklügelte Onboarding Services im E-Commerce können das Kundenverhalten bereits zuverlässig analysieren. Dazu werden Kundendaten betrachtet und die potenziellen Kunden identifiziert. Darauf basierend kann entschieden werden, wann und wie Kundenberater neue Kunden ansprechen müssen, um die Loyalität und Kaufbereitschaft proaktiv zu fördern.

Warum ist das wichtig? Kaufwillige Kunden mit Support und Beratung zu unterstützen, beeinflusst die Kaufentscheidung im E-Commerce beträchtlich. Kann der Kunde über einen Kanal seiner Wahl Kontakt zu einem Vertriebsexperten aufnehmen, kann ihm dieser beispielsweise Fragen zu Produkten und Services beantworten, Empfehlungen aussprechen und sogar Zusatzprodukte anbieten.

4. Bestandskunden im E-Commerce binden

Bestandskunden im E-Commerce stellen oftmals ein ungenutztes Absatzpotenzial dar. Eine proaktive Kontaktaufnahme, um relevante Zusatzprodukte und Services zu empfehlen, steigert nicht nur den Umsatz, sondern stärkt auch die Kundenbindung und die Kaufkraft. Stichwort: Up- und Cross-Selling!

Auch einer hohen Kundenabwanderungsrate (Customer Churn Rate) kann durch gezielte Maßnahmen zur Kundenrückgewinnung effektiv im E-Commerce entgegengewirkt werden. Die langfristige Bindung von Bestandskunden ist ein sicherer Weg, die Rentabilität eines E-Commerce-Unternehmens zu steigern. Auch hier unterstützen Kundenanalysen, inaktive Kunden zu identifizieren, bei denen die Gefahr einer Kundenabwanderung besteht und zeigen gleichzeitig den effektivsten Weg, dies zu verhindern. Das bietet die Grundlage für weitere Aktivitäten der Kundenberater, die aktive Kundengespräche führen, um eine Abwanderung präventiv zu vermeiden und sogar abgewanderte Kunden wieder zurückzugewinnen.

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5. Bezahlsysteme im E-Commerce

Während in der Vergangenheit das Hauptaugenmerk im E-Commerce auf der Bereitstellung eines guten Benutzererlebnisses für Endverbraucher lag, die ein Produkt oder eine Dienstleistung kaufen, haben sich E-Commerce-Plattformen schnell auf den B2B-Verkauf ausgeweitet. Die Verbesserung des Kundenerlebnisses und die Bereitstellung einer Omnichannel-Lösung stehen dabei immer im Vordergrund. Das eröffnet vielen Unternehmen im B2B neue Türen und die Möglichkeit, ein breiteres Publikum als bisher anzusprechen. Es gibt ein paar markante Schlüsselfaktoren, die den Wachstumsprozess für E-Commerce-Anbieter im B2B prägen können, auf die im Folgenden eingegangen wird. 

6. Kontinuierlicher Verbesserungsprozess im E-Commerce

Bei der Vielzahl an E-Commerce-Angeboten im Internet verwundert es nicht, dass viele Verbraucher bereits Negativerfahrungen im Online-Shopping gemacht haben: das tatsächliche Produkt entspricht nicht den Produktbildern und der Umtausch ist kompliziert, die Ware kommt gar nicht erst an oder die Kündigung von Online-Abonnements gestaltet sich als problematisch. Im schlimmsten Fall wurden Konto- oder Kreditdaten missbraucht. Hier können Gütesiegel Vertrauen schaffen und die Kundenbindung stärken.

Um ein transparentes und durchgängiges Konzept für Verbraucher im E-Commerce zu schaffen, ist es lohnend, sich regelmäßig Gedanken über diverse Kriterien zu machen und sie bei Bedarf anzupassen:

  • Kundennutzen: Welcher Mehrwert liefert die E-Commerce-Plattform?
  • Kundenanalyse: Wie, wo und in welchem Volumen können Erkenntnisse über Kundenwünsche und -bedürfnisse gewonnen werden?
  • Integrationsfähigkeit: Inwiefern sind betriebswirtschaftliche Systeme in die E-Commerce-Plattform eingebunden?
  • Administrationsfähigkeit: Lassen sich Systeme einfach und flexibel umgestalten und administrieren?
  • Zukunftssicherheit: Wie zukunftssicher sind die getätigten Investitionen, die weit über die Softwareanschaffung hinausgehen?
  • Rentabilität: Wie lassen sich die Gesamtkosten im Sinne des Total Cost of Ownership zusammenfassen?

7. Social Commerce als neue Ausprägung im E-Commerce

E-Commerce-Unternehmen mit Generation-Z als Zielgruppe haben den Trend bereits erkannt, Ware über die sozialen Medien zu vermarkten und verkaufen oder sogar Online- und Offline-Sales zu verzahnen. Dies verkürzt den Kaufprozess und verbessert die Customer Experience. Händler stehen also zusätzlich unter Druck, ihre Verkaufsplattform auf Social Media auszuweiten. Hinzu kommt: E-Commerce-Anbieter müssen nicht nur Produktinformationen über alle Kanäle konsistent ausspielen, sondern auch ihren Service auf eben diesen sicherstellen. Gleichwohl bieten sich hier wieder Ansätze, intelligente Automatisierung einzusetzen, um Aufwand und Kosten niedrig zu halten. Die Anwendungsmöglichkeiten gestalten sich hier vielfältig: angefangen bei Übersetzungstools über E-Mail-Automatisierung bis hin zu vorgelagerten Systemen zur Klassifizierung von Anfragen. 

8. E-Commerce im B2B

Während in der Vergangenheit das Hauptaugenmerk im E-Commerce auf der Bereitstellung eines guten Benutzererlebnisses für Endverbraucher lag, die ein Produkt oder eine Dienstleistung kaufen, haben sich E-Commerce-Plattformen schnell auf den B2B-Verkauf ausgeweitet. Die Verbesserung des Kundenerlebnisses und die Bereitstellung einer Omnichannel-Lösung stehen dabei immer im Vordergrund. Das eröffnet vielen Unternehmen im B2B neue Türen und die Möglichkeit, ein breiteres Publikum als bisher anzusprechen. Es gibt ein paar markante Schlüsselfaktoren, die den Wachstumsprozess für E-Commerce-Anbieter im B2B prägen können, auf die im Folgenden eingegangen wird.

9. Entscheidungsprozesse im B2B-E-Commerce

B2C-Produkte oder -Dienstleistungen sind in der Regel von geringerem monetärem Wert, außerdem für eine größere Zielgruppe gestaltet, wobei die Kaufentscheidung auf persönlichen Bedarfsfaktoren basiert. Im B2B gestaltet sich der Entscheidungsprozess komplexer.

B2B-Verkäufe erfordern in der Regel eine ausführlichere Beschreibung und es wird mehr Zeit und Geld in die Gewinnung – und Bindung – des richtigen Kunden investiert. Entscheidungen basieren auf den geschäftlichen Anforderungen und oft ist im B2B-Kaufprozess mehr als ein Entscheidungsträger an der endgültigen Kaufentscheidung beteiligt. Der Kaufzyklus kann recht lang sein und die Pflege von Leads und Beziehungen zu Kunden und Interessenten ist oft kosten- und zeitintensiv. Outsourcing-Partner können für viele B2B-Anbieter im E-Commerce wertvolle Einblicke und Lösungen bereitstellen, um solche Lücken zu schließen. Während dies für den Unternehmensvertrieb bereits häufiger der Fall ist, wird die Nachfrage für Einsteiger und kleine bis mittlere Unternehmen im E-Commerce zunehmend wichtiger.

10. Marketingprozess im B2B-E-Commerce

Auch gestaltet sich die B2B-Vermarktung von Produkten und Dienstleistungen anders als im B2C-E-Commerce. Mehrere Marken unter einer gemeinsamen Plattform zu vermarkten, ist im B2C deutlich einfacher zu bewerkstelligen.

Der B2B-Vertrieb ist in der Regel im E-Commerce schwieriger, je mehr Marken einbezogen werden. Großhandels-E-Commerce-Plattformen können hier die Ausnahme sein. Werden allerdings sehr spezifische Dienstleistungen und Produkte betrachtet, ist eine völlig andere Marketingstrategie notwendig, um Erfolgszahlen im E-Commerce zu erzielen. In dieser Umgebung ist der Aufbau von Vertrauen und Markenbekanntheit auch ohne den unmittelbaren Verkauf, der in einer verbraucherorientierten Umgebung im Vordergrund steht, unerlässlich. Inhalte in einer B2B-E-Commerce-Umgebung zielen primär darauf ab, den Interessenten oder Kunden zu informieren und aufzuklären.

11. Nutzererlebnis im B2B-E-Commerce

Die Vereinheitlichung des Nutzererlebnisses im E-Commerce ist für viele Unternehmen essenziell geworden. Während es in der Vergangenheit eine klare Unterscheidung gab, die B2C- und B2B-Marktplätze und E-Commerce-Plattformen trennte, um die richtige Zielgruppe anzusprechen, versuchen viele Unternehmen, das Einkaufserlebnis zu vereinheitlichen und aufeinander abzustimmen. Käufer können nun oft innerhalb der gleichen E-Commerce-Plattform vom B2C- zum B2B-Erlebnis wechseln. Auch Service-Verkaufsplattformen passen sich inzwischen diesem Trend an, indem sie einen nahtlosen Wechsel vom Verbraucher- zum Geschäftserlebnis anbieten: von verschiedenen Coaching-Services, die sowohl für den persönlichen als auch für den beruflichen Bedarf angepasst sind, bis hin zu Transport- oder Hoteldienstleistungen.

12. Personifizierung im B2B-E-Commerce

Viele B2C-E-Commerce-Seiten haben sich zu einem KI-gesteuerten oder KI-unterstützten Erlebnis entwickelt, bei dem Kunden häufig über verschiedene (automatisierte) Berührungspunkte wiederholt angesprochen werden. Auch B2B-E-Commerce-Plattformen implementieren viele automatisierte Lösungen, um die richtige Zielgruppe anzusprechen. Aber aufgrund des Produktwertes und je nach Erklärungsprozess ist der persönliche Kontakt oft immer noch ein wichtiger Indikator und unterstützender Faktor für den langfristigen Erfolg. Der wertschätzende Umgang im persönlichen Kundenkontakt – auch im E-Commerce – wirkt sich im geschäftszentrierten Verkaufsprozess mit Sicherheit positiv auf die Steigerung des ROIs aus.

13. Wechselwirkung im B2B-E-Commerce

Der Kauf eines neuen Stuhls für das Wohnzimmer kann ein standardisierter Prozess im E-Commerce sein, bei dem Maße, Preis, Farbe und Komfort das Hauptinteresse des Verbrauchers darstellen. B2B-E-Commerce konzentriert sich auf den gegenseitigen Nutzen für Käufer und Verkäufer. Wenn ein Unternehmen eine IT-Lösung für seine neue Lohnbuchhaltung kauft, suchen die Entscheidungsträger nach der besten langfristigen Lösung. Diese sollte idealerweise ein auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenes Servicepaket enthalten, das auch die Anforderungen ihrer Mitarbeiter erfüllt. B2B-Anbieter suchen nach vertrauensvollen, langfristigen Beziehungen, die nicht nur ihr Kundenportfolio erweitern, sondern auch auf Basis einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit wertvolles Feedback geben, neue Produkte entwickeln und Innovationen vorantreiben.

Es gibt unterschiedliche Meinungen, ob B2B-E-Commerce-Plattformen ihre Benutzererfahrung an B2C-Umgebungen anpassen sollten oder umgekehrt. Da Automatisierung und Data Mining kontinuierlich mehr Details über das Nutzerverhalten in beiden E-Commerce-Umgebungen liefern, wird die Zukunft neue und interessante Synergien bringen, die ein besseres Kauferlebnis im E-Commerce auf beiden Seiten ermöglichen.

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14. Bezahlsysteme im B2B-E-Commerce

Der durchschnittliche Wert des Warenkorbs ist im B2B-E-Commerce oftmals erheblich höher als der Betrag, den ein Endverbraucher generieren würde. Das bringt andere Besonderheiten mit sich: Eine Zahlung über mehrere zehntausend Euro gestaltet sich entsprechend komplizierter und unterscheidet sich somit im Zahlungsverfahren und in den Zahlungsbedingungen.

Hier sind asynchrone Zahlungsverfahren wie Banküberweisungen, Lastschriften oder sogar Scheckzahlungen gängig, die ohne Echtzeit-Freigabeverlangen auskommen. Derartige Zahlungsvorgänge müssen erst in den Online-Kontext des E-Commerce übernommen und auf den Verkaufsplattformen angeboten werden, um für ein einheitliches Kundenerlebnis zu sorgen.

Unternehmenskunden im E-Commerce tätigen zusätzlich deutlich häufiger Einkäufe als Privatpersonen, da ihre Käufe der Aufrechterhaltung des laufenden Betriebs dienen. Folglich muss die Rede von einer breit angelegten Kundenbetreuung sein, die den Kunden auch beim Einkaufsvorgang begleitet und nicht nur für eine Transaktionsüberwachung sorgt.

15. Egal ob B2B oder B2C: Webhelp – Ihr starker Partner 

Webhelp glänzt mit über 20 Jahren Erfahrung mit effizienten, proaktiven und lösungsorientierten Kundenservices. Als Marktführer mit einer eigenen E-Commerce Business Unit sorgt Webhelp mit über 90.000 Mitarbeitern in 55 Ländern für herausragende Kundenerlebnisse bei Unternehmen jeden Formats. Egal ob aufstrebendes Startup oder führender Global Player – mit den maßgeschneiderten und skalierbaren Lösungen im E-Commerce ist die konstante Steigerung der Kundenzufriedenheit garantiert.

Mit Webhelps Gespür für Trends und Veränderungen, etablierten Best Practices bei den weltweit größten Marken und neuster Technik werden einzigartige Customer Journeys im E-Commerce geschaffen. Digitale Assistance Tools, mit persönlicher Interaktion über alle Kanäle hinweg, garantieren ein durchgängig angenehmes Kundenerlebnis, sorgen für schnellere Abläufe und reduzieren Komplexität. Das erhöht die Kundenzufriedenheit und die Loyalität – und damit auch langfristig die Wettbewerbsposition in der umkämpfen E-Commerce-Welt.

Mit einer Vielzahl an Dienstleistungen sind wir der starke Partner an der Seite unserer Kunden. Von Customer-Experience-Lösungen über Social-Media-Betreuung bis hin zu Zahlungsdiensten. Hunderten von Marken weltweit vertrauen uns. Aufgrund unserer Mitarbeiter, unserer Unternehmenskultur, unserer Innovationskraft und unserer Technologien.

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Wachstumsexplosion überrollt E-Commerce

Nürnberg, 30. Juni 2021

Webhelp veröffentlicht Whitepaper zu aktuellen Herausforderungen und Handlungsfeldern im E-Commerce. Zum Download des kostenfreien Whitepaper geht es hier.

 

Der Boost des E-Commerce in Deutschland, Österreich und der Schweiz in Zeiten der Pandemie droht die Online-Händler regelrecht zu überrollen. Die Händler spüren die Druckwellen, die sie dazu zwingen, Prozesse und Strukturen rasant nachzuziehen. Webhelp, einer der weltweit führenden Customer Experience (CX) und Business Solutions Provider, betont: Das darf erst recht kein Grund für temporäre Lösungen sein. In dem neuen Whitepaper „Service Transformation E-Commerce“ zeigt Webhelp, anhand realisierter Projekte, wie es richtig geht. Online-Händler können progressiv Potenziale aktivieren, die sie für jede Art der Herausforderung nachhaltig ausrüstet.

Es ist nicht nur das Empfinden der Online-Händler, denn auch die Zahlen belegen:
der E-Commerce boomt. Allein die Verbraucherstudie des bevh zählt in Deutschland ein branchenübergreifendes Wachstum von über 16 Prozent. Simultan wachsen die Kundenansprüche, denn Kunden fordern auch in der digitalen Welt eine optimale Beratung und Betreuung. Dieses explosionsartige Wachstum legt Prozessmängel bei Anbietern schonungslos frei. Agile und ganzheitliche Lösungen, die auch noch nach der Pandemie Bestand haben, sind gefordert.


Von den weltweit erfolgreichsten Online-Händlern lernen

Webhelp hat in seinem Whitepaper „Service Transformation E-Commerce“ anhand weiterer aktueller Studienergebnisse einen Überblick über das veränderte Kaufverhalten der Menschen in Deutschland, Österreich und der Schweiz geschaffen und darauf basierend acht Handlungsfelder identifiziert, die E-Commerce-Unternehmen heute angreifen müssen. Darunter fallen Standort-Konzepte, Automatisierung und Personalplanung, die es in eine tragfähige Wachstumsstrategie zu integrieren gilt.

In vielen Fällen ist dafür eine tiefgreifende Transformation von innen gefordert, für die Online-Händler bereits jetzt den Grundstein für nach der Pandemie legen müssen. Auch in der Zukunft wird kein E-Commerce-Anbieter an neuen Service-Konzepten wie Omnichannel mehr vorbeikommen. Webhelp untermauert diesen Trend anhand realer Erfolgsgeschichten und zeigt konkrete, branchenunabhängige Lösungsansätze auf, die Online-Händler unterstützen, eine hohe Servicequalität aufzubauen und nachhaltig zu erhalten.

Zum um Download des kostenfreien Whitepaper geht es hier.


The future of travel in the post COVID world

The arrival of COVID-19 may have changed the travel industry forever. We’ve asked sector expert, and Webhelp Group Chief Sector Growth Officer, Nora Boros, to reflect on how far we have come and, most importantly, what the future holds for this most human of industries?

 

What was the travel industry landscape prior to COVID-19, were there any ongoing issues, or significant changes on the horizon?

Although it feels like an age away right now, looking back to 2019 the outlook for the travel industry was fairly optimistic and, on the whole, the industry was in a place of maturity in customer experience - especially when compared with other sectors which might be perceived as being weaker in this area such as financial services.

In fact, the industry had developed some depth in the ability to emotionally and personally connect with its audience, in order to deliver unique leisure experiences.  Brands were using new consumer behaviours to create buy in, especially in creating enriched customer journeys, something that I explored in a previous blog.

As travel is such a broad and diverse industry, some disruption was evident and there were emerging players and newcomers to the market, joining travel from competing sectors.

There was the growth of personalised, sustainable and eco-tourism, and its impact on the traditional value, luxury and price based travel campaigns - plus the continued arrival of start-ups, bringing new technology, fresh services and additional booking avenues to the industry.

Unfortunately, some areas of the travel industry were already financially fragile. For example, where low operating margins coincide with high cost in distribution or intermediation. This is especially apparent in models where there are go-betweens such as resellers, who are bridging the gap for providers and the consumers themselves, and draining income flows.

Alongside this, there was the growing financial challenge faced by the traditional retail brick and mortar travel providers from new players in digital technology.

And, there was huge impact from the way that technology can very quickly, change a regional provider to a global one – going digital provides the ability to easily disseminate an offer across multiple geographies and languages.

Interestingly, at Webhelp we are in the perfect position to provide support in this area, creating a unified customer experience across multiple markets.

What was the initial response to COVID-19 from the industry, and what challenges did Webhelp face as a company?

In the past decade, the travel industry has weathered many storms, including the ash cloud crisis in 2010 and the impact of the tragic events of 9/11. So when COVID hit, there was the awareness that it was going to hurt – but it was approached with a certain amount of resilience.

We saw a significant drop in sales volumes across our existing client operations, which we approached with a high degree of flexibility. As a people first company, we value our people and moved to protect them with swift workforce management measures like redeployment and adapted hours while working to reduce negative financial impact on our clients.

The travel industry has a substantial learning curve when producing the best customer advisors, particularly in the airline, tour-operating and hospitality segment. There must be a deep understanding of the sector, tools and processes – which can only be provided by time-served and highly trained advisors.

We focussed on retaining this wealth of experience; we knew that once the immediate challenge passed, our clients would need a highly skilled service.

And, it’s important to note, that as sales volumes fell, customer service needs in areas like refunds, information and rescheduling rose dramatically.  We protected the industry and our clients by cross-skilling advisors, redeploying them and introducing homeworking, where possible, to protect our people and ensure continuation of service.

We have also deployed automation where possible to accelerate digital transformation at a lower cost.

We entered a crisis discussion with one of our clients, who were understandably deeply concerned for their business and were considering calling off their contract. In response we provided a clear and robust financial roadmap through the crisis, working with local legislation to retain our people, safeguard their salaries and reduce the financial drain on our client and the ability to re-invest the savings to the post-crisis situation.

And now, as the industry is gradually returning to business under the next normal, our client is in an ideal position to come back strongly – and appreciates the flexibility, cost reduction and value Webhelp brought to the long term relationship.

Can we touch on the impact of COVID from an air travel perspective?

Yes, obviously the global travel industry has a symbiotic relationship with the airline industry, because travel by its very nature is closely linked to transportation.

The past three months have created a highly unusual situation, with limited (or no) cross border transportation and grounding several airlines.  This is without a doubt one of the single largest crisis’ to hit ANY industry, and we will see ripples and consequences for the next decade, if not longer.

There will be lasting consumer trends resulting from this, including a renewed interest in sustainable tourism and more purposeful, meaningful travel.

The recovery period for airlines may create a decrease in availability resulting in a potential price increase, both for the leisure market and particularly for business travellers. I think that for the corporate market, recovery will be much longer, and many companies will need to adapt their propositions to suit this new reality.

As a consequence we should see short term growth in domestic markets, as people have less in their pockets and less opportunity for international travel. There will be a return to travel as a simpler and more meaningful activity, with family relationships and new experiences assuming greater importance as some global destinations are limited.

The way ahead for the industry and your thoughts on the future of Travel under COVID-19?

Transformation and restructuring will be visible across the whole industry, which is already evident in the actions of Ryanair and British Airways and hotel chains like Marriott and Hilton. Travel companies will need focused customer experience during this difficult time and Webhelp can really support operational and digital transformation in this area.

Change is certainly ahead for the hospitality industry, and some independent hotels could struggle to comply with the new social distancing regulations, reduced guests and increased costs required to stay open while maintaining the bottom line.

Travel brands, like Airbnb, Booking.com and Expedia, with more diversified portfolios or private rentals where new regulations and safety measures can be introduced quickly, may be in a position to benefit.

As we live more flexible work lives, leisure travel will become blended with business needs, creating the new travel concept of ‘Bleisure’, something that we will be exploring in future blogs.

The real trends will become more apparent in the first quarter of next year, as the financial and social effects of COVID become clearer.

And finally, I think that the human experience of travel, the need for personal contact and connection will be increasingly valued and promoted.

Travel is the most universal way to unlock boundaries and understand how diverse and beautiful the world is, and I am confident that the industry will recover and remerge. It may be changed but will remain just as meaningful.

In future blogs we will explore the travel horizon in further detail, re-imagining the customer experience and looking at how this can unlock meaningful opportunities for the travel industry. Feel free to contact Nora Boros via LinkedIn and to explore more of our services.